Meningitis (Hirnhautentzündung): Symptome, Ursachen, Therapie – NetDoktor

Dem stehen die Erfahrungen aus Beobachtungs­studien gegenüber, in denen ein niedriger Blutdruck bei älteren Menschen mit einem erhöhten Sterberisiko assoziiert war. Exeter/England – Ein niedriger Blutdruck, wie er zunehmend in Leitlinien auch für ältere Menschen empfohlen wird, war in einer Auswertung von Krankenakten britischer Patienten mit einem erhöhten Sterberisiko verbunden, obwohl laut der Publikation in Age and Ageing (2020; doi: 10.1093/ageing/afaa028) ein Anstieg von kardiovaskulären Erkrank­ungen bei Senioren mit erhöhtem systolischen Blutdruck erkennbar war. Die Ergebnisse unterstreichen laut Kario die Notwendigkeit einer nächtlichen Blutdruck­messung, da diese zusätzliche Risiken erkennt. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl und der Beschränkung auf Patienten mit einem langjährigen Typ-2-Diabetes (Dauer im Mittel 10 Jahre) erlaubt die Studie laut Singleton jedoch erstmals einen Einblick in den Zusammenhang von Alkoholkonsum und Blutdruck in der wichtigen Risikogruppe. Ein starker Alkoholkonsum wurde bereits in einer Studie aus dem Jahre 1915 mit einer arteriellen Hypertonie in Verbindung gebracht.

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  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen
  • Tragen Sie eine Karte mit dem Hinweis bei sich, dass Sie an Typ-1-Diabetes leiden

Dies zeigte sich auch in der JAMP-Studie („Japan Ambulatory Blood Pressure Monitoring Prospective“), an der zwischen 2009 und 2017 insgesamt 6.359 Patienten aus ganz Japan im medianen Alter von 68 Jahren teilnahmen, bei denen wenigstens ein kardiometabo­lischer Risikofaktor vorlag. Beim diastolischen Blutdruck, der nach einem Anstieg im mittleren Alter im höheren Alter wieder abnimmt, gleichen sich die Werte zischen den beiden Geschlechtern im Verlauf des Erwachsenenalters immer weiter an. Auch der mittlere arterielle Druck und der Pulsdruck, die Differenz zwischen beiden Blutdruckwerten, steigen bei Frauen rascher an als bei Männern. Das Dokument, das gleichzeitig zum Kongress publiziert wurde, ist bewusst sehr umfangreich geraten und deckt ein breites Spektrum von Komponenten des Hypertonie-Managements von Prävention über Blutdruckmessung bis hin zur Therapie ab (Hypertension 2017; online 13. November). Als leichter Alkoholkonsum wurden 1 bis 7 alkoholische Getränke pro Woche eingestuft. Ein leichter bis mäßiger Alkoholkonsum könnte jedoch auch günstige Auswirkungen auf den Blutdruck haben, weil er das Fortschreiten der Atherosklerose verlangsamt und da­mit die Elastizität der Arterien erhält, was einem Anstieg des (systolischen) Blutdrucks entgegenwirken sollte.